Einfarbiger, glatter Terrakotta-Hintergrund.
Eine Frau in braunem Pullover gibt einer liegenden Frau eine entspannende Nackenmassage in einem warmen, gemütlichen Raum.

Traumasensitives Breathwork

Der Atem als Brücke zu deinem Unterbewusstsein 

Wusstest du, dass in deinem Atem eine enorme Kraft liegt?
Sobald du beginnst, bewusst mit ihm zu arbeiten, wird er zur Brücke – zu deinem Körper, deinen Gefühlen und zu den tieferen Ebenen deines Inneren.

Traumasensitives Breathwork ist eine sanfte und zugleich tief wirksame Form der Atemarbeit. Es unterstützt dich dabei, diese Verbindung zu deiner Innenwelt bewusster zu erleben und zu vertiefen.

Mit der verbundenen Atmung – bei der Ein- und Ausatmen ohne Pause ineinander übergehen – werden dein Körper und dein Nervensystem gezielt aktiviert. Durch diese spezielle Atemtechnik verändert sich vorübergehend deine Körperchemie, und es entstehen bewusstseinserweiternde Zustände. Während einer Session zeigt sich, was vielleicht lange keinen Platz hatte: unterdrückte Emotionen, Körperempfindungen, innere Bilder oder auch alte Schutz- und Überlebensmuster.

Gerade belastende oder überwältigende Erfahrungen hinterlassen Spuren im Nervensystem. Diese zeigen sich oft als Anspannung, innere Unruhe, emotionale Überforderung oder als das Gefühl, «wie abgeschnitten» von uns selbst zu sein. Traumasensitives Breathwork lädt dich ein, behutsam wieder in Kontakt mit dir zu kommen – mit mehr Tiefe, mehr Verbundenheit und mehr Präsenz im eigenen Körper.

 

Was bedeutet traumasensitiv? 

Der Unterschied von traumasensitivem Breathwork zu anderen Methoden liegt in der achtsamen, traumasensitiven Begleitung und der Co-Regulation. Es geht nicht darum, überwältigende oder intensive Erfahrungen zu erzeugen. Vielmehr dürfen Gefühle, die bisher keinen sicheren Raum hatten, behutsam an die Oberfläche kommen – Gefühle, mit denen du als Kind alleine warst und die vielleicht lange unbewusst unterdrückt wurden.

Im traumasensitiven Breathwork entsteht die Möglichkeit, diesen inneren Zuständen heute anders zu begegnen: in Verbindung, in Sicherheit und mit Unterstützung, während du im Kontakt mit dir selbst bleibst. So kann eine neue, heilsame Erfahrung entstehen.

Eine Reise nach innen – in der Gruppe oder im 1:1-Setting

Traumasensitives Breathwork kannst du sowohl in der Gruppe als auch im Einzelsetting erleben.Gruppensessions vermitteln oft ein Gefühl von Gehalten sein und Verbundenheit mit anderenTeilnehmenden. Termine findest du hier. Wenn sich eine Gruppe für dich (noch) nicht stimmig anfühlt oder du dir eine individuellere Begleitung wünschst, ist eine 1:1-Session eine gute Alternative. Weitere Infos dazu findest du unter Atemcoaching. Gerne unterstütze ich dich dabei, das Format zu finden, das am bestenzu deinen Bedürfnissen passt.

Ist traumasensitives Breathwork das Richtige für mich?

Traumasensitives Breathwork kann dich unterstützen, wenn du …
✦ dich oft angespannt, überfordert oder innerlich unruhig fühlst
✦ eine sanfte, körperorientierte Methode kennenlernen möchtest, um an deinen inneren Themen zu arbeiten
✦ dich selbst besser verstehen und bewusster wahrnehmen möchtest
✦ in Kontakt mit Emotionen kommen willst, die im Alltag keinen Platz haben
✦ wieder mehr Verbindung zu deinem Körper spüren möchtest
✦ mehr Klarheit, Lebendigkeit und innere Orientierung suchst
✦ neugierig bist und dich auf eine neue Erfahrung mit dir selbst einlassen möchtest
Du brauchst dafür keinerlei Vorerfahrung – nur die Bereitschaft, dir selbst mit Offenheit, Selbstverantwortung und Neugier zu begegnen.

Für wen ist Traumasensitive Breathwork nicht geeignet?

In den folgenden Fällen ist eine Gruppensession nicht geeignet:
✦ Herzschrittmacher / Herzprobleme
✦ Gefässerkrankungen (Thrombose, Hirnschlag etc.)
✦ Asthma
✦ Osteoporose
✦ Kürzlich durchgeführte Operationen
✦ Bluthochdruck (in Absprache)
✦ Schwere Symptome psychischer Erkrankungen
✦ Epilepsie / Schizophrenie / Paranoia / Psychose
✦ Schwangerschaft (von der Empfängnis bis zur Entbindung)
✦ Glaukom
✦ Einnahme starker Medikamente (in Absprache mit mir)
✦ Schwerwiegende Schocktraumata, wie bspw. sexueller Missbrauch
In diesen Fällen empfehle ich dir Einzelsessions. Darin bauen wir gemeinsam Ressourcen auf, fokussieren uns auf die Regulation deines Nervensystems und arbeiten an deinem Atemmuster.
Melde dich gerne bei mir.